Homöopathie

LM-Homöopathie austesten mit HRV

LM-Homöopathie mit HRV austesten – ein Meilenstein

Wir arbeiten seit 2013  in unseren Praxen mit dem HRV-Gerät der Fa. Reviquant. Der Ingenieur Sylvio Lachmann hat dieses einzigartige Gerät über Jahre in Zusammenarbeit mit naturheilkundlich arbeitenden Ärzten, Zahnärzten und Heilpraktikern entwickelt. Die Idee hinter diesem Gerät ist schlichtweg revolutionär: kombiniere ein seit Jahrzehnten klinisch anerkanntes Diagnoseverfahren, die Herzratenvariablität (HRV), mit einem Frequenzgerät, um anhand der HRV herauszufinden, welche Heilmittel für den Patienten zuträglich sind und welche nicht.

Vergleichbar mit anderen Testmethoden (Bioresonanz, RAC oder Kinesiologie) wird auf den Patienten eine digitale Frequenz eines Heilmittel übertragen und die Reaktion darauf gemessen. Beim HRV-Reviquant wird dies über ein unhörbares natürliches Tonsignal verabreicht. Das Gerät misst eine Minute lang, ob sich dadurch eine Veränderung des HRV ergibt. Entspannt sich das vegetative System, kann von einer Heilwirkung ausgegangen werden, kommt der Puls jedoch unter Stress, muss von einer negativen Reaktion (z. B. Erstverschlimmerung oder Unverträglichkeit) ausgegangen werden.

Der große Vorteil von HRV-Reviquant ist jedoch der, dass der Therapeut während der Austestung nicht im Praxiszimmer anwesend ist. Er kann vor der Testung die entsprechenden Heilmittel für den Patienten festlegen und dann auf START drücken und das Zimmer verlassen. Der entscheidende Vorteil dabei: der Therapeut kann das Ergebnis nicht beeinflussen, ob bewusst oder unbewusst. Der Patient liegt oder sitzt und wartet auf das Ende der Messung ohne zu wissen, was passiert, ohne Ablenkung, ohne Beeinflussung.

Im Gegensatz dazu ist gerade bei den kinesiologischen Tests immer ein Therapeut nötig und kann (und wird) das Ergebnis der Testung maßgeblich beeinflussen, ob er will oder nicht. Allein schon seine körperliche Präsenz hat einen erheblichen Einfluss auf den Patienten und somit auf die Testung.

Ein weiterer großer Vorteil des HRV-Reviquant ist die Art und Qualität der eingespeicherten Frequenzen. Bei der Entwicklung des HRV-Reviquant wurde von Anfang darauf geachtet, dass nur „natürliche“ unkomprimierte Frequenzen zum Testen eingesetzt werden, in Form von Hörfrequenzen im wav-Format, wie sie sich z.B. auf einer Musik-CD befinden. Die meisten Bioresonanzgeräte benutzen jedoch komprimierte mp3-Formate, die den Organismus nachweislich in Stress und Unruhe versetzen, wie eine Forschergruppe der TU Berlin um Prof. Dr. Benjamin Blankertz bereits 2013 herausfanden. (s. Artikel: Warum uns digitaler Klang so nervt.)

Die digitalen Testfrequenzen wurden so natürlich wie möglich abgespeichert, damit der Patient nur auf die Information des Heilmittels reagiert, nicht aber auf die Störfrequenzen, die bei allen komprimierten Klangdateien entstehen. (s. Artikel Klanguniversum – Vom Kultur-Ton über den Kammer-Ton zum Wohlfühl-Ton)

So haben wir in den letzten 14 Jahren tausende von Heilmitteln zusätzlich in das HRV-Reviquant eingelesen: von ayurvedischen, homöopathischen und biochemischen Heilmitteln über Heilpflanzen bis hin zu vielen Nahrungsergänzungen. Aber auch chemische Medikamente, Impfungen, Zytostatika, Antibiotika, Hormone und andere medizinische Heilmittel sowie chemische Gifte, PCB, Pestizide u.a. können damit ausgetestet werden. Zu guter letzt befinden sich auch noch die wichtigsten Erreger, Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten als unkomprimierte digitale Frequenzen in diesem Gerät.

Das für mich jedoch ganz besondere an der aktuellen Version des HRV-Reviquants sind die über 1500 verschiedenen LM-Potenzen, die ich eigenhändig in den letzten Jahren in das HRV-Reviquant eingelesen habe und die zum Testen bereit stehen. Das Ergebnis ist sehr ermutigend: LM-Homöopathie lässt sich hervorragend austesten und ist für mich mittlerweile ein wichtiger Faktor geworden, um neue LM-Rezepte noch besser für den Patienten zu individualisieren.

Ich habe früher über Jahre die C-Potenzen ausgetestet, so wie ich es bei meinen Homöopathielehrern gelernt hatte, die allesamt die Homöopathie nach Kent praktizieren. Mit der Zeit wunderte ich mich jedoch, dass ich immer wieder die gleichen Mittel in den gleichen C-Potenzen wiederholen musste. Es schien sich kein wirklicher Fortschritt zu zeigen, keine Systematik, die mir als Homöopathen einen nachvollziehbaren Weg aufzeigt. Man kann ohne Zweifel mit der Kent‘ schen C-Homöopathie durchaus Erfolge haben, aber dass es existiert im Grunde kein stringentes logisch aufgebautes System, das mir aufzeigt, welche Mittel in welcher Potenz über die Jahre hinweg gegeben werden sollten und welche Nosoden wie verabreicht werden. Es ist alles mehr experiementell und orientiert sich in erster Linie am momentanen Zustand des Patienten. Lt. Kent sollte man nur ein Mittel gleichzeitig und in der Regel nur einmal geben, das am ähnlichsten für den Patienten ist. Es gibt zwar gewisse Regeln, z. B. welche Mittel nicht hintereinander passen oder wann man mal eine Nosode dazwischen gibt, aber im großen und ganzen gibt es nach Kent keine in sich geschlossenes nachvollziehbare Vorgehensweise. Der Patient kommt zur Folgeanamnese, man nimmt die aktuellen Symptome und den Zustand auf und gibt ihm dann das nächste Mittel, das zu ihm passt. Und so wiederholt sich dies in ca. 4-wöchigen Abständen mitunter jahrelang.

Ich hatte schon in meinen ersten Praxisjahren an der Kent-Homöopathie Kritik geübt und mir folgende Fragen gestellt:

  • Wie kann ich überprüfen, ob das herausgesuchte Mittel das (einzig) richtige ist?
  • Woher weiß ich, in welcher Potenz es gegeben werden sollte?
  • Wann weiß ich, ob und wann das Mittel wiederholt werden sollte oder ein anderes folgen sollte? Und wenn ja in welcher Potenz?
  • Welches Mittel gebe ich danach und wann? Welches Mittel sollte folgen und in welcher Potenz?
  • Wann und wie gebe ich Nosoden? usw.

Jeder Homöopath nach Kent stellt sich diese Fragen, aber außer gewisse Erfahrungswerte und gewisse Gesetze, die von alten oder neuen Homöopathen aufgestellt, aber selten klinisch verifiziert wurden, gibt es keine klaren Regeln.

So entmutigte ich mehr und mehr und wandte mich von der klassischen Homöopathie ab und der ayurvedischen Heilkunde zu, die viel rationaler und wissenschaftlich nachvollziehbarer ist. in meinem Herzen jedoch hatte ich immer noch den Traum eines Tages mit der Homöopathie ein System zu finden, mit dem man klar und stringent arbeiten kann.

Zunächst jedoch musste ich mein altes homöopathisches Wissen auf neue Füße stellen und so lernte ich dank einer Patientin die Seminare des niederländischen Homöopathen Ewald Stöteler kennen. Sie gab mir einen Mitschnitt aus einem seiner Seminare und Ewald stellte mein ganzes bisheriges homöopathisches Weltbild auf den Kopf. Durch ihn kam ich zum ersten Mal so richtig mit der LM-Homöopathie in Kontakt und lernte, wie Hahnemann die Homöopathie in seinen letzten Lebensjahren auf ganz neue Füße stellte. Ich war nach anfänglicher Skepsis schnell begeistert und verließ das Kent‘ sche Lager in Windeseile. Ich konnte es anfangs einfach nicht fassen, dass wir mit Hahnemann viele dieser Fragen bereits 1843 beantwortet bekamen, aber fast niemand davon Notiz nahm.

Man muss sich nur vorstellen, dass selbst Richard Haehl, der Herausgeber der 6. Auflage des Organon, der es nach 80 Jahren endlich geschafft hatte, das legendäre letzte Manuskript von Hahnemann zusammen mit William Boericke aufzukaufen und 1921 zu veröffentlichen, in seinem Vorwort nicht einmal erwähnte, dass Hahnemann die alten C-Potenzen durch die neuen LM-Potenzen ersetzte.

Bis ich Ewald Stöteler kennenlernte, hatte ich die Warnungen mancher Homöopathen im Ohr, die mir einredeten, dass die 6. Auflage  des Organon gar nicht von Hahnemann stammt, sondern von seiner jungen französischen Ehefrau Melanie verfasst wurde. Eine Behauptung, die längst widerlegt wurde (s. Bücher von Josef M. Schmid) und dem großen Werk Hahnemanns in keinster Weise gerecht wird.

Die LM-Homöopathie nach Hahnemann verordnet nicht wie Kent nur ein einziges Mittel, das man nur einmal nimmt und dann monatelang wirken lässt, sondern verschreibt mehrere Mittel in LM-Potenz, die über den Tag verteilt in Abständen gegeben werden. Die Mittel werden nicht mehr eingenommen, sondern als alkoholische Lösung über die Nase eingeatmet.

 

Die wichtigsten Unterschiede der LM-Homöopathie zur klassischen Homöopathie nach Kent sind:

  1. Für die erfolgreiche Behandlung chronischer Krankheiten braucht man nicht nur ein, sondern mehrere homöopathische Mittel aus verschiedenen Stoffgruppen, die meist täglich und gleichzeitig verordnet werden.
  2. Die Mittel werden überwiegend in LM-Potenzen verabreicht.
  3. Die Mittel werden nicht mehr eingenommen, sondern über die Nase eingeatmet (Wirkungseintritt über die Regio olfactoria – sofortige Wirkung, direkter Zugang ins Gehirn). s. Artikel: Direktapplikation von Biopharmazeutika durch die Nase ins Gehirn und Nose2Brain – Wirkstoffe ohne Umleitung durch die Nase ins Gehirn
  4. Die Mittel werden in genau festgelegten LM-Potenzen und Dosierungen mehrmals täglich oder mehrmals wöchentlich eingeatmet, je nach Intensität der Krankheit und der Stoffgruppe.
  5. Im Gegensatz zu Kent werden weniger die geistigen Merkmale, sondern vor allem die klinischen Symptome zur Mittelfindung herangezogen.
  6. Ohne die gleichzeitige Verabreichung sogenannter miasmatischer Mittel (Psora, Sykose, Syphillis, Tuberkulinum, Carcinosinum) kann lt. Hahnemann bei chronischen Krankheiten keine dauerhafte Heilung erzielt werden.
  7. Hahnemann definierte die mineralischen Mittel als die Mittel, die am tiefsten wirken und daher die einzigen wahren Konstitutionsmittel sind. Eine Pulsatilla oder Nux vomica Konstitution gibt es lt. Hahnemann nicht, da pflanzliche oder tierische Mittel zwar schnell, aber nur oberflächlich wirken. Einzige Ausnahmen, die Hahnemann in der 6. Auflage des Organon beschreibt sind: Lycopodium und Lachesis, die er als  tiefer wirkende Mittel mit konstitutions-ähnlicher Wirkung bezeichnet.
  8. Erst nach einiger Zeit einer erfolgreichen homöopathischen Behandlung beginnt die Therapie mit dem mineralischen Konstitutionsmittel, um jede Art von Erstverschlimmerung möglichst zu vermeiden und dauerhaft in der Tiefe zu wirken.
  9. Eine Erstverschlimmerung bei chronischen Krankheiten, wie sie bei der klassischen Homöopathie nach Kent die Regel ist, schwächt lt. Hahnemann den Patienten und sollte nicht passieren. Sie deutet auf eine fehlerhafte Verschreibung des homöopathischen Rezeptes oder auf einen zu frühen Einsatz von mineralischen Mitteln hin.

 

Die Testung mit HRV-Reviquant

Im Gegensatz zur C-Potenzen Homöopathie kann man mit der LM-Homöopathie viel gezielter testen. Man braucht allerdings das Wissen über die LM-Homöopathie, ansonsten wird es eine endlose Testerei.

Ich teste i.d.R. zwei oder sogar drei Potenzen von jedem Mittel, die ich mir vorher überlegt bzw. ausgewertet habe, also

  • die 4 Zwischenmittel = 8-12 Testungen
  • die 4 miasmatischen Nosoden = 8-12 Testungen (Psora erst später)
  • die entsprechenden Akutmittel bzw. Konstitutionsmittel = ca. 12-18 Testungen
  • ggf. zusätzliche biographische Nosoden = ca. 8-12 Testungen

Macht zusammen max. ca. 35-45 Minuten Testung. Danach werden die Balken ausgewertet und die Mittel hiercharchisiert und miteinander abgewogen. Wichtig sind oft auch schon Hinweise auf ev. nächste Mittel oder nächste Potenzen, die bereits beim nächsten Mal anstehen könnten.

 

Beispiele:

Patientin 24 Jahre, chronisch krank nur eingeschränkt testbar:
Erst-Testung ohne Vorbehandlung
Ergebnis: Sepia LM 1 , Lach. LM 1page1image35382416
Aufgrund der schlechten Testbarkeit Rp. aus Anamnese plus weitergende Diagnostik

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Patientin 2: 65J. Herzinfarkt-Hinterwand, Causa: seit Jahren Kontaktabbruch vom Sohn, Sklerose Coronararterien
gute Testbarkeit, Nat.-mur-Fall
Ergebnisse: Nat.-mur LM1, Ignatia LM 2, Lach. 1, Cholest. LM 3 u.a.
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Patient 3: männlich 19 Jahre, chron-rheumatische Knochenkrankheit

gut testbar, Nosoden wurden vorher getestet, bereits seit über einem Jahr in LM-Behandlung

Ergebnis: Strepto LM 2, Thyr. LM 1, 2, EBV LM 2, vorher Tub-k LM 10, Hepar LM8

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Patientin: 58 Jahre Mutter vom 19-Jährigen oben, chronisch-rheumatische KH,

gut testbar, seit über einem Jahr in LM-Behandlung

Interessanterweise ebenfalls: Strepto LM 1, Thyr. LM 2, EBV LM 4

Puls. LM 5, Cytomegalie, Tub. LM 10, Östro LM 3

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Patient männlich 59 J., Tinnitus, chron. Rückenschmerzen, Allergien

gut testbar, seit ca. 1 Jahr in LM-Behandlung

Ergebnis: Sulf LM 5, Thuja LM 4,5, Lyc. LM 5, Syph. LM 8, NICO-chron. Kieferostitis:

 

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Patient: männlich 12 Jahre, ADHS, Phosphor/Calc. phos-Konstitution

gut testbar Ergebnis: Calc.phos LM2, Carc. LM3, Rad.brom. LM3, Phos LM1

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Patientin 23 Jahre, Mb. Crohn zeitnah nach Covid-Impfung

seit 1 Jahr in LM-Behandlung. Impf-Nosoden bis 11/9

Etgebnisse: Tub LM 8, Carbo-veg LM 3, China LM 7, Sulfur LM2 kündigt sich an, ebenso Strepto LM1 -> immer wieder Tonsilitis, teilweise mit nächtlichem Fieber

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Patientin, 72 Jahre, seit ca. 10 Jahren Mamma-Ca links

seit ca. 1 Jahr in LM-Behandlung

Ergebnisse: NICO, Hepar LM 8, 10/8 (obwohl ungeimpft, hat aber das Gefühl, dass sie ständig mit Coronakranken oder Geimpften in Kontakt ist), Med. LM 6

 

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Disclaimer:

Dieser Inhalt ersetzt keine medizinische Diagnose oder Behandlung

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